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Kunst in ständiger Metamorphose

Street Art und Geschichte

Die Entwicklung von Street Art lässt sich nicht zeitlich festlegen. Die Bewegung hat sich in verschiedenen Städten, zu unterschiedlichen Entstehungszeitpunkten entwickelt. Zu dem schöpft Street Art aus vielfältigen Quellen und soziokulturellen Entwicklungen.

Geschichtlich betrachtetet liegen die Anfänge der Street Art im New York der 60er Jahre und Beginn der Graffitibewegung. Neben der Graffitibewegung nahmen auch Punk, Pop Art und Comic, Einfluss auf die Street Art. Jugendliche begannen mit Filzstiften ihre Schriftzüge, im gesamten Stadtgebiet zu schreiben. Zeitgleich entstanden in Paris Schablonengraffiti und Plakate von StudentenInnen, die vor allem politische Inhalte übermittelten.


COCO, Flint & Reff, New York, by BBC


In Zürich begann der Sprayer Harald Naegeli, 1977 seine Strichmännchen im Stadtgebiet zu sprühen.


Harald Naegeli,Düsseldorf, by S. Remy

1980 tauchen in der New Yorker U-Bahn, die ersten Kreidezeichnungen von Keith Haring.


Keith Haring, New York, by Wide Walls

Seit 1981 nutzte der Pariser Künstler Blek le Rat Schablonen mit Rattenmotiven.


Blek Le Rat, Paris, by Stencil Revolution

In Los Angeles beginnt Shepard Fairey 1989 mit seinem „Obey-Arbeiten“. Dabei nutzte er Plakate, Sticker und Schablonen, um dieses Motiv ständig und überall reproduzieren.


Shepard Fary, Melbourn, by Diane Sunshine

Ende der 90er Jahre begannen gleich zwei große Künstler, der Street Art mit ihren Werken. In New York malte oder klebte, der Akteur WK Interact seine überlebensgroßen und ausgeschnittenen Figuren. Im gleichen Zeitraum begann auch der Londoner Künstler Banksy seine Arbeiten zu sprühen und zu kleben.


WK Intact, New York, by StreetArtNews


Bansky, London, by Wide Walls

Heute ist Street Art, ein globales Phänomen mit unzähligen Akteuren. Viele KünstlerInnnen wirken in ihrem direkten Lebensumfeld. Andere wiederum sind global tätig und hinterlassen ihre Werke auf der ganzen Welt. Das sich Street Art so rasant Weiterentwickeln und Ausbreiten konnte, liegt vor allem an ihrer Vergänglichkeit. Werke werden entfernt, abgerissen, überklebt oder gesammelt. Hinzu kommt, dass die Werke der Verwitterung durch Wind und Wetter ungeschützt ausgesetzt sind.

„Man muss sich beeilen, wenn man etwas sehen will, alles verschwindet…“
Paul Cézanne

Die Vergänglichkeit wird von der Szene selbst, positiv gewertet. Denn in der Vergänglichkeit liegen, Innovationsgeschwindigkeit, Motivation für die eigene Arbeit, Möglichkeiten täglich Neues zu probieren und die Schönheit des Momentes, verborgen.
24.5.17 17:54
 


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